Klug: Erzählstruktur als Kunstform

Wolfgang Klug

Erzählstruktur als Kunstform

Studien zur künstlerischen Funktion der Erzähltempora im Lateinischen und Griechischen

Gebunden, 208 Seiten

ISBN 10: 3-925678-34-4

ISBN 13: 978-3-925678-34-9

Preis: Euro 49,00

Hier wird der Versuch unternommen, textlinguistische Forschungsergebnissen an Prosatexte der klassischen Antike anzulegen, sie dort ebenfalls zu erweisen und zu bestätigen. Die Untersuchungen gehen methodisch eigenständigen Weg, indem sie kleine, überschaubare Episoden zum Gegenstand der Betrachtung machen. Nur so kann literarische Gestaltung bis zu den psychologischen Voraussetzungen fassbar werden. In dieser Hinsicht eröffnen sie allgemeine Perspektiven innerhalb der literarischen Hermeneutik.

Koselleck: Goethes unzeitgemäße Geschichte

Reinhart Koselleck

Goethes unzeitgemäße Geschichte

Englische Broschur, 48 Seiten

ISBN 10: 3-925678-67-0

ISBN 13: 978-3-925678-67-7

Preis: Euro 10,00

Wohl ist es nicht mehr möglich, zu Goethe einfach zurückzukehren, aber es ist ebenso unmöglich, über ihn hinauszukommen. Das ist die Aporie, die uns Goethe hinterlassen hat – wie hängt damit zusammen, wie Goethe die »Geschichte« erfahren, gelebt und begriffen hat: immer schon unzeitgemäß.

Koselleck: Europäische Umrisse deutscher Geschichte

Reinhart Koselleck

Europäische Umrisse Deutscher Geschichte

Zwei Essays

Gebunden, 60 Seiten

ISBN 10: 3-925678-86-7

ISBN 13: 978-3-925678-86-8

Preis: Euro 19,80

Kosellecks Essays über die deutsche Geschichte vermeiden die den Blick verengende Perspektive nationaler Historiographie und lenken ihn auf den Gesamtzusammenhang europäischer Geschichte. Weiterhin setzt der Autor sich kritisch mit dem deutschen Sonderweg und Konzept der »Verspäteten Nation« auseinander. »Hat Geschichte einen Fahrplan? Die Frage des Historikers und Geschichtstheoretikers Koselleck entzündet sich an Helmuth Plessners berühmtem Buch »Die verspätete Nation«. Beantworten lässt sie sich nur durch einen Strukturvergleich europäischer Nationalgeschichten in typologischer Absicht. Daraus wird bei Koselleck ein faszinierender Blick auf die Besonderheit der deutschen Geschichte, die sich in den Kategorien von Verführung oder Verspätung nicht fassen lässt. Kosellecks Essays sind ebenso gedankenreich wie elegant formuliert, beste wissenschaftliche Prosa.« Berliner Zeitung

Kühlmann: Fäden im Labyrinth

Kühlmann: Fäden im LabyrinthWilhelm Kühlmann

Fäden im Labyrinth

Literarische Streifzüge 1984-2004

Herausgegeben von Jost Eickmeyer und Hanna Leybrand in Zusammenarbeit mit Roman Luckscheiter

Gebunden, 172 Seiten

ISBN: 978-3-934877-74-0

Preis: Euro 29,80

Mit Kennerschaft und unbestechlicher literarischer Urteilskraft nahm sich der Heidelberger Germanist Wilhelm Kühlmann über knapp zwanzig Jahre hinweg belletristischer Neuerscheinungen im Feuilleton an. Ein großer Teil dieser Rezensionen, etwa zu Adolfo Bioy Casares, Gerd-Peter Eigner, Lars Gustafsson, Wolfgang Hilbig, Halldór Laxness, Doris Lessing, Primo Levi, Harry Mulisch, Cees Nooteboom, Sylvia Plath und vielen anderen, ist in diesem Band versammelt. Kühlmann wird Optimisten und Pessimisten, Anti- und Postmodernen, Tragikern und Komikern gerecht. Was er als Rezensent einmal lobend vermerkte, gilt auch für seine eigenen Texte, nämlich „daß der Leser sich am Ende nicht strapaziert oder ermüdet, sondern eher intellektuell angeregt fühlt“. Der Grund für diese Wirkung liegt in der seltenen Kombination zweier Eigenschaften Kühlmanns, die womöglich sowohl im akademischen Betrieb als auch im zeitgenössischen Feuilleton rar werden könnten: ungebrochene leidenschaftliche Leselust und kritische Unbeirrtheit, die sich bis in sprachlich- stilistische Feinheiten hinein nicht um politische Korrektheit oder Marktgängigkeit schert.

Leseprobe:

»Das Pariser Beisammensein brachte offenbar kaum Erheblicheres als erotische Anwandlungen und den Kampf gegen Alltagswidrigkeiten mit sich, hinter denen gelegentlich die Protesthaltung des antikapitalistischen Widerwillens Gestalt annimmt. Beck profiliert sich als Kämpfer wider die Macht der Makler und die Machenschaften von Eigentümern, die Mieter mit allerlei Schikanen vertreiben. So gelingt es Eigner, schlaglicht-artig die Dynamik jenes Modernisierungsprozesses zu beleuchten, dem Teile des alten Paris zum Opfer fallen. Dass davon auch die alte Oper betroffen ist, erregt Becks Zorn.«