Pfeffel: Briefe an Johann Gottfried Schweighäuser

Gottlieb Konrad Pfeffel: Briefe an Johann Gottfried SchweighäuserWilhelm Kühlmann und Walter E. Schäfer (Hgg.)

Zwischen Direktorium und Empire

Die Briefe Gottlieb Konrad Pfeffels an Johann Gottfried Schweighäuser

Gebunden, 287 Seiten

ISBN 10: 3-925678-29-8

ISBN-13: 978-3-925678-29-5

Preis: Euro 39,00

Als Schriftsteller, Übersetzer, Herausgeber und namhafter Pädagoge entfaltete der Elsässer Gottlieb Konrad Pfeffel (1736-1809) eine verzweigte Wirksamkeit im Spannungsfeld deutscher und französischer Kultur. Darum geht es auch in seiner Korrespondenz mit dem jungen Johann Gottfried Schweighäuser (1776-1844), die hier zum ersten Mal nach den Handschriften gedruckt wird. Pfeffel gewinnt dabei sein Profil als Vertreter der empfindsamen Spätaufklärung am Oberrhein und als literarischer Berater, der sich mit der Weimarer Klassik und den Entwicklungen im postrevolutionären Frankreich auseinandersetzt. Der Edition ist - neben der Einleitung und dem Kommentar - eine Bibliographie zu Pfeffels Leben und Werk beigefügt. »Den 120 Seiten Briefwechsel haben die Herausgeber einen 80-seitigen Kommentar beigegeben, der an Sachkunde und Genauigkeit nichts zu wünschen übrig lässt. ...Wer künftig über Pfeffel, die literarische Szene im Elsaß im 18. Jh. oder die Kulturgeschichte des oberrheinischen Raums in dieser Zeit arbeiten will, wird diese Edition immer zur Hand haben.« Manfred Koch in der Germanisch-Romanischen Monatsschrift

Strauß: Der Romantiker auf dem Throne

David Friedrich Strauß

Der Romantiker auf dem Throne oder Julian der Abtrünnige

Nachdruck der Erstausgabe.

Nachwort von Reinhard Düchting

Gebunden, 97 Seiten

ISBN 10: 3-925678-23-9

ISBN 13: 978-3-925678-23-3

Preis: Euro 19,80

Spektakuläre »politische Parodie«, die in der Figur des spätrömischen Kaisers Julian Apostata den Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. als »christlichen Romantiker« charakterisiert und attackiert. Mit biographisch-literarischem Nachwort und Bibliographie.

Tendlau: Sprichwörter und Redensarten

Abraham Tendlau: Sprichwörter und RedensartenAbraham Tendlau (Hg.)

Sprichwörter und Redensarten deutsch-jüdischer Vorzeit

Gebunden, 112 Seiten

ISBN 10: 3-925678-37-9

ISBN 13: 978-3-925678-37-0

Preis: Euro 19,80

Die in diesem Buch enthaltenen Sprichwörter und Redensarten vermögen ein zum großen Teil hingeschwundenes Leben zu veranschaulichen und verdienen um so mehr der Vergessenheit entrissen zu werden, als sie nur im Munde des Volkes, und zwar des deutsch-jüdischen Volkes, gelebt haben. Der Verfasser musste sich teils an Erinnerungen aus seiner frühesten Jugendzeit halten, teils einigen versteinerten Personen seiner Umgebung hin und wieder ein Wort der Vorzeit ablauschen, und nur bei den Sprüchen und Redensarten fand er einige Beisteuer in den Volksbüchern jüdisch-deutscher Schriftart.

Leseprobe: 122. Den Strich von Mannem bis nach Meenz!

Auf die Frage: »Was gibt der und der seinem Sohne mit?« oder überhaupt: »Was besitzt der und der?« - »Nichts, die Erlaubnis zu betteln.« -
Zwei Bettler nämlich trafen in einer »Schlafstatt« (Bettlerherberge) zusammen. Da sagte der eine zum anderen: »Höre, meine Tochter wäre ein passender Schiddech (Partie) für deinen Sohn.« - »Was gibst du deiner Tochter nach (mit, s.18)?« fragte der andere. - »Das ganze Säckchen da voll Pfennige«, war die Antwort. - »Und was du deinem Sohn?« - »Den ganzen Strich von Mannem (Mannheim) bis nach Meenz (Mainz)« erwiderte gewichtig der zweite, indem er versprach, in diesem Strich von nun an selber nicht mehr zu betteln, sondern ihn ganz und gar und ungeteilt seinem Sohne überlassen zu wollen. - In demselben Sinne hieß es auch: »Er gibt seiner Tochter drei Medines (medinot, Provinzen) mit!«

Vogel: Die letzte Krankheit Goethes

Carl Vogel

Die letzte Krankheit Goethes. Nebst einer Nachschrift von C. W. Hufeland

Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Klaus Bergdolt

Gebunden, 63 Seiten

ISBN 10: 3-925678-27-1

ISBN 13: 978-3-925678-27-1

Preis: Euro 14,80

Der hier vorliegende Bericht des Leibarztes von Goethe über dessen letzte Krankheit - erschienen 1833 in Hufelands »Journal der praktischen Heilkunde« - nimmt unter diesen Veröffentlichungen insofern eine besondere Stellung ein, als der Verfasser aufgrund seiner Erfahrung als Arzt und menschlich uns Goethe ganz nahe bringt und uns mitfühlend teilnehmen lässt an seinem Alltag und seinem Ringen mit Krankheit und Tod.